Bei App-Updates geht es nicht immer um eine neue Funktion, die sofort ins Auge fällt. Oft sind die wichtigsten Verbesserungen genau die, die man später gar nicht bemerkt: Eine Anmeldung bleibt nicht mehr hängen, Änderungen gehen nicht verloren und ein Link öffnet sich einfach so, wie er soll.
Genau darum ging es in dieser Woche bei FamilyManager und GymBo. Den größten sichtbaren Sprung machte Track4Kids: Die App hat nun eine klarere Struktur und alle 250 Lebensmittel sind vollständig illustriert. Auch bei Roadlight gab es eine kleine Änderung mit spürbarer Wirkung.
FamilyManager: verlässlicher im Familienalltag
Beim FamilyManager lag der Schwerpunkt auf Situationen, in denen Familien bisher im schlechtesten Moment festhängen konnten. Änderungen am Passwort lassen sich nun zuverlässiger fortsetzen oder abbrechen. Falls etwas nicht eindeutig abgeschlossen wurde, erklärt die App verständlicher, was passiert ist und wie es weitergeht.
Daneben gab es mehrere konkrete Verbesserungen für den Alltag:
- Wiederkehrende Aufgaben im Putzplan wechseln zuverlässiger zwischen den zuständigen Personen.
- Verlorene Kinderzugänge lassen sich besser wiederherstellen.
- Face ID wird beim Öffnen der App nur noch einmal abgefragt.
- Kontakte und Geburtstage werden verständlicher dargestellt.
Besonders wichtig ist die Wiederherstellung von Kinderzugängen: Familien, deren Kinder den Zugang verloren hatten, finden jetzt einfacher wieder zusammen.
Weitere Verbesserungen sind bereits in Arbeit. Termine aus externen Kalendern sollen in der Wochenplanung deutlicher sichtbar werden. Kalenderfilter sollen sich in App und Widget gleich verhalten und Links innerhalb der App zuverlässiger öffnen.
Version 2.2.5 wird seit dem 11. September von internen und externen Testern ausprobiert. Sie ist damit einen wichtigen Schritt weiter, aber noch nicht als reguläres Update im App Store erschienen.
Vor dem nächsten öffentlichen Update wird außerdem die Kontolöschung noch einmal gründlich geprüft.
GymBo: Trainingspläne, die besser zu dir passen
Bei GymBo ging es darum, dass ein erstelltes Training auch wirklich so erhalten bleibt, wie es geplant wurde. Importierte Sicherungen und geteilte Routinen behalten nun ihre Abschnitte und Zirkel. Eingaben verschwinden nicht mehr, wenn eine Ansicht versehentlich weggewischt wird. Auch Supersätze und Zirkel lassen sich einheitlicher zusammenstellen.
Der Trainingsgenerator berücksichtigt persönliche Voraussetzungen besser:
- Wer „Cardio“ auswählt, erhält wieder ein sinnvolles Training statt eines leeren Plans.
- Wer nur Kurzhanteln zur Verfügung hat, bekommt dazu passende Übungen vorgeschlagen.
- Selbst angelegte Übungen fließen besser in die Planung ein.
Im Hintergrund wurde außerdem die Einteilung der Muskelgruppen sicherer umgestellt. Sollte beim ersten Start etwas fehlen, versucht GymBo die Umstellung später erneut, statt dauerhaft bei einer unvollständigen Einteilung zu bleiben.
Auch die Übungsauswahl wurde vereinheitlicht. Übungen sind dadurch konsistenter sortiert und passende Vorschläge sollen leichter zu finden sein. Noch nicht alle Änderungen sind in der aktuellen Testversion enthalten; dafür wird ein neuer Beta-Build benötigt.
Bevor diese Version breiter verteilt wird, stehen außerdem weitere Tests auf echter Hardware an. Dazu gehören das Zusammenspiel mit der Apple Watch, HealthKit, die Nutzung ohne stabile Internetverbindung und die Synchronisierung zwischen mehreren Geräten.
Track4Kids: Die Idee wird endlich vollständig sichtbar
Track4Kids trägt seinen neuen Namen jetzt sichtbar in der App. Die wichtigsten Bereiche heißen „Entdecken“, „Spielen“ und „Album“. Dadurch wird schneller klar, was Kinder in der App tun können: Lebensmittel kennenlernen, mit ihrem Wissen spielen und entdeckte Karten sammeln.
Auch der Einstieg wurde überarbeitet. Das Onboarding erklärt die App verständlicher und die Freigaben für Eltern sind klarer aufgebaut. Gleichzeitig reagiert die App flüssiger und lässt sich besser mit Bedienungshilfen nutzen.
Der größte sichtbare Fortschritt steckt in den Karten: Alle 250 Lebensmittel besitzen nun eigene, geprüfte Illustrationen. Damit ist die Sammlung erstmals vollständig und die Produktidee lässt sich durchgängig erleben statt nur anhand einiger Beispielkarten.
Für interessierte Familien ist außerdem eine Seite zur freiwilligen Beta-Vormerkung vorbereitet. Bevor die neue Version tatsächlich verteilt wird, muss die Synchronisierung noch für den echten Betrieb vorbereitet und geprüft werden.
Danach beginnt der wichtigste Teil: Tests mit Kindern. Sind die Karten auf Anhieb erkennbar? Verstehen Kinder das Spiel ohne lange Erklärung? Und funktioniert die Bilderkennung auch mit echten Fotos aus dem Familienalltag? Diese Antworten liefert kein Simulator.
Roadlight: Links führen wieder zuverlässig ans Ziel
Roadlight hat eine kleinere, aber wichtige Verbesserung erhalten. Links, die innerhalb einer App geöffnet werden, bleiben nicht mehr in einer Sackgasse hängen. Das betrifft zum Beispiel Feedback-Links aus FamilyManager und anderen Apps mit eingebautem Browser.
Die Änderung wurde erfolgreich bereitgestellt. Für Nutzer bedeutet das schlicht: Tippen, öffnen, ankommen.
Was als Nächstes ansteht
In der kommenden Woche soll Track4Kids den Schritt zu echten Betatestern machen. Beim FamilyManager geht es weiter mit Kinderzugängen und der Kontoverwaltung. GymBo soll eine neue Testversion erhalten, in der die Verbesserungen dieser Woche gemeinsam ausprobiert werden können.
Es war keine Woche mit einer großen App-Store-Ankündigung. Aber eine Woche, in der die Apps im Alltag verlässlicher, verständlicher und näher an der nächsten Veröffentlichung geworden sind. Genau diese Arbeit entscheidet am Ende darüber, ob etwas nicht nur in einer Demo gut aussieht, sondern jeden Tag funktioniert.
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