Auf diese Frage gibt es keine Pauschalantwort, und wer dir eine nennt, ohne deine App zu kennen, rät. Was du bezahlst, hängt davon ab, wie viel gebaut werden muss. Hier ist, woraus sich der Preis zusammensetzt und woran du ein gutes Angebot erkennst.
Was den Preis bestimmt
- Bildschirme und Funktionen: Eine App mit drei Bildschirmen ist weniger Arbeit als eine mit dreißig.
- Konto und Datenbank: Sobald Nutzer sich anmelden oder Daten zwischen Geräten abgleichen sollen, kommt ein Server dazu.
- Anbindung an andere Dienste: Bezahlung, Karten, Kalender, Gesundheitsdaten oder eine bestehende Schnittstelle.
- Design: Eine App im Stil von Apple ist schneller gebaut als eine mit ganz eigener Gestaltung und Animationen.
- Plattformen: Eine App für das iPhone ist günstiger als dieselbe App für iPhone, iPad, Mac und Android.
Stundensatz oder Festpreis
Bei Abrechnung nach Aufwand steht der Preis erst am Ende fest. Du trägst das Risiko, wenn etwas länger dauert. Beim Festpreis steht der Betrag vorher im Angebot, zusammen mit dem, was dafür gebaut wird. Dauert es länger, trage ich das. Dafür legen wir den Umfang vorher fest, und Änderungen besprechen wir, bevor ich sie baue.
Was ich berechne
Meine Festpreise für die erste Version einer App beginnen bei 999 €. Das ist das Starterpaket für klar umrissene Apps mit überschaubarem Umfang, zum Beispiel eine App ohne Anmeldung und ohne Server, mit drei Bildschirmen. Hier siehst du ein Beispiel. Je mehr die App können soll, desto höher das Angebot. Den genauen Betrag bekommst du nach einem ersten Gespräch schriftlich, bevor irgendetwas losgeht.
Enthalten ist, was zu einer App gehört, die du veröffentlichen kannst: die Entwicklung, jede Woche ein neuer Stand per TestFlight, der Bau der Website zur App mit Datenschutzerklärung und Support-Seite, die Veröffentlichung in deinem App-Store-Konto und die Übergabe des Quellcodes. Auf Wunsch kommt Roadlight dazu, mein Feedback-Board für Nutzerwünsche, ohne Aufpreis.
Woran du ein gutes Angebot erkennst
- Es steht schriftlich da, was gebaut wird, nicht nur wie viel es kostet.
- Der Preis ist ein Festpreis oder hat eine klare Obergrenze.
- Die App läuft in deinem App-Store-Konto, und der Quellcode gehört dir.
- Du siehst regelmäßig einen lauffähigen Stand, nicht erst am Ende.
- Der Anbieter zeigt Apps, die er selbst gebaut hat und die im Store sind.
Laufende Kosten, die bei dir liegen
Drei Posten laufen auf deinen Namen und werden von dir bezahlt: das Entwicklerkonto bei Apple, die Domain und der Webspace für die Website zur App. Ich richte sie dir ein und kümmere mich darum, die Rechnungen gehen aber an dich. So gehört dir später alles.
Was nach dem Start kostet
Eine App ist mit der Veröffentlichung nicht fertig. Apple bringt jedes Jahr ein neues iOS, Nutzer melden Fehler und wünschen sich Funktionen. Dafür gibt es bei mir die Weiterentwicklung: feste Tage im Monat, monatlich kündbar. Dazu kommen die laufenden Kosten von oben.
So findest du heraus, was deine App kostet
Schreib mir ein paar Sätze: was die App können soll, für wen sie ist und bis wann du sie brauchst. Wir telefonieren eine halbe Stunde, das kostet nichts. Danach bekommst du ein schriftliches Angebot mit Festpreis.