Wer zum ersten Mal eine App bauen lässt, weiß selten, was auf ihn zukommt. Das ist normal: Der Weg von der Idee bis in den App Store hat Schritte, die man von außen nicht sieht. In diesem Beitrag gehe ich sie der Reihe nach durch, so wie ich sie auch bei Aufträgen gehe.
1. Die Idee auf die erste Version zuschneiden
Am Anfang steht kein Code, sondern eine Frage: Was muss die App können, damit sie ihren Zweck erfüllt, und was kann warten? Die meisten Ideen sind für eine erste Version zu groß. Es hilft, sie auf einen einzigen Ablauf zu reduzieren, den ein Nutzer von Anfang bis Ende durchlaufen kann.
Das ist der Grund, warum ich das erste Gespräch kostenlos anbiete. Ich stelle Fragen, du erzählst. Am Ende steht eine Liste: Das gehört in die erste Version, das kommt später.
2. Das Angebot
Aus der Liste wird ein schriftliches Angebot: was gebaut wird, was es kostet, wann es fertig ist. Bei mir ist das ein Festpreis. Was den Preis bestimmt, habe ich im Kostenratgeber aufgeschrieben.
Wichtig ist, dass im Angebot steht, was gebaut wird. Ein Preis ohne Umfang ist keine Zusage.
3. Entwicklung in kleinen Schritten
Gebaut wird nicht im Verborgenen und dann am Ende vorgestellt. Ich liefere jede Woche einen neuen Stand über TestFlight auf dein iPhone. TestFlight ist Apples Weg, Testversionen einer App zu verteilen, noch bevor sie im Store ist.
So siehst du früh, ob die App sich so anfühlt, wie du sie dir vorgestellt hast. Wenn nicht, merken wir es nach einer Woche und nicht nach drei Monaten.
4. Was Apple für die Veröffentlichung verlangt
Damit eine App in den Store darf, braucht es mehr als die App selbst:
- ein Entwicklerkonto bei Apple, das auf dich läuft und das du selbst anlegst und bezahlst,
- eine Datenschutzerklärung und eine Support-Seite im Netz, also eine Domain und Webspace,
- Screenshots und Texte für den Store-Eintrag,
- Angaben dazu, welche Daten die App erhebt.
Die Seiten und Texte baue ich dir mit. Das Entwicklerkonto sowie Domain und Webspace laufen auf deinen Namen: Ich richte sie dir ein und kümmere mich darum, die laufenden Kosten trägst du. So gehört dir später alles.
5. Die Prüfung durch Apple
Bevor eine App erscheint, prüft Apple sie. Das dauert in der Regel nicht lange, kann aber Rückfragen oder eine Ablehnung bringen, etwa wenn etwas in den Angaben nicht stimmt. Eine Ablehnung ist kein Drama, aber sie kostet Zeit. Deshalb plane ich dafür Puffer ein und lege vorher fest, wer was nachreicht.
6. Veröffentlichung und Übergabe
Die App erscheint in deinem App-Store-Konto. Du bekommst den Quellcode und eine Beschreibung, wie alles zusammenhängt. So bist du nicht von mir abhängig, falls sich später etwas ändert.
7. Feedback von deinen Nutzern sammeln
Sobald die App draußen ist, kommen Wünsche und Fehlermeldungen. Damit sie nicht in Mails und Nachrichten verloren gehen, gibt es Roadlight: ein Board, auf dem deine Nutzer Ideen einreichen und darüber abstimmen, dazu eine öffentliche Roadmap und ein Changelog. Ich habe es selbst gebaut und sammle damit das Feedback zu meinen eigenen Apps.
Wenn du bei mir eine App entwickeln lässt, kannst du Roadlight kostenlos mitnutzen, wenn du möchtest, ohne extra Gebühr.
8. Danach geht es weiter
Mit der Veröffentlichung ist die App nicht fertig. Jedes Jahr kommt ein neues iOS, Nutzer melden Fehler und wünschen sich Funktionen. Dafür gibt es die Weiterentwicklung: feste Tage im Monat, monatlich kündbar.
Was du für den Start brauchst
Du brauchst keine Spezifikation und keine technischen Kenntnisse. Ein paar Sätze reichen: Was soll die App können, für wen ist sie, bis wann brauchst du sie? Den Rest klären wir im Gespräch.
Mehr dazu, wie ich arbeite und was die erste Version kostet, findest du auf der Seite App entwickeln lassen.